Der/Die am grausamsten über dich wertet und urteilt, bist Du selber!

Es ist so schwer NEIN zu sagen

17.09.17

Es ist so schwer, NEIN zu sagen.

Wer kennt das nicht, ja sagen, wenn nein gefühlt wird?

Hier können wir den Unterschied zwischen Herz und Verstand sehr gut fühlen. Und was wir auch deutlich fühlen können, ist: Es fühlt sich NICHT gut an! Und trotzdem machen wir das. In dieser Situation lügen wir. Wir wollen gefallen! Viele wissen, dass es in diesem Moment Verlust-Ängste sind, die uns das machen lassen. Wir sind uns sicher, dass wenn wir Nein sagen, dass wir verlieren. Sehr gerne sagen wir zu diesem Handeln; Höflichkeit. Auch glauben wir, dass wir ja sagen müssen, weil der Andere das erwartet. Bist Du Dir sicher? Magst in einer solchen Situation die Frage stellen? Zum Beispiel: „Sag mal, darf ich dazu auch Nein sagen?“ Lasse Dich von einer Antwort überraschen.

Wenn ich immer wieder ja sage und diene, fühle ich mich ausgenutzt! Auch das fühlt sich nicht gut an. Hat allerdings mit dem Anderen gar nichts zu tun, sondern schlicht mit meinem Gefallen-Müssen, also mit mir selber.
Wenn ich mir überlege, was ich damit mit mir selber mache, wenn ich ja sage obwohl mir ein nein lieber wäre, stellt sich mir schon die Frage: Was sage ich den damit meinem ICH? Steckt hier denn nicht die UNBEWUSSTE Aussage: Ich genüge nicht, meine Gefühle sind falsch, drin? Doch, ganz klar steckt das da drin! Mit solchen Handlungen entziehe ich mir meine eigene Sicherheit! „Ich genüge nicht“, das macht Angst! Meine Gefühle sind falsch, das macht auch Angst, denn auf was soll ich den vertrauen können? Wenn Dein Alltag voll von solchen Kopf-Entscheidungen ist, ist es vermutlich auch so, dass es Dir sehr schwer fällt, Entscheidungen für Dich zu treffen, Du dich immer bei anderen vergewissern musst, dass das richtig ist, was Du tust und oder entscheidest.

Aus eigener Erfahrung kann ich erzählen, dass es durchaus möglich ist, dass sich Leute aus Deinem Umfeld verabschieden, wenn Du damit anfängst, das zu sagen was Du fühlst. Eben auch Nein sagst, wenn es für Dich nicht stimmt. Es kann schon auch etwas wehtun, wenn dies geschieht! Doch was sehr toll ist, das passiert dann wirklich… es kommen Menschen neu in Dein Umfeld, bei denen Du IMMER Nein sagen darfst und es für den Anderen so stimmt. Weil diese Dich mögen wie Du bist und nicht das, was Du glaubst, was oder wer Du sein solltest. Bedenke, das steigert extrem die Lebensqualität, wenn Du keine Verlust-Ängste mehr fühlen musst, Du Dir nicht ständig UNBEWUSST mitteilst, dass irgendetwas falsch an Dir ist, dass Du nicht genügst!

Du bist es Wert, von Dir gefunden zu werden! Es geht über das Fragen an sich selber stellen. Alle Fragen und Antworten findest Du in Deinen eigenen Ängsten, auch in den Unbewussten. Dein eigenes Bild über Dein „Perfekt-Sein-Müssen“ da kannst du ganz viele Fragen und auch Antworten über Dich finden. Wenn Du über Dich selber nachdenkst, versuche dabei nicht zu werten. Es macht überhaupt keinen Sinn über sich selber zu werten, das wäre dann der Teufelskreis in dem Du Dich bereits befindest.

Niemand weiß, was Dir passiert ist...

13.02.16

Niemand weiß, was Dir passiert ist und trotz dem wirst Du verurteilt und gewertet.
Niemand kennt Deine Geschichte wirklich.

Dies ist auch gar nicht nötig, denn es kommt darauf an, was Du Dir für Realitäten geschaffen hast. Der der am grausamsten über Dich wertet, bist Du selber.

In den eigenen Vorstellungen darüber, wie ich zu sein habe, damit ich mit mir zufrieden bin, ist die Wertung!

Was auch immer in meinem Leben passierte: Ich zu wenig Liebe/Aufmerksamkeit erhielt, geschlagen wurde, missbraucht und misshandelt wurde… ich habe überlebt! Was mir hier wirklich schadete und noch immer schadet ist, diese Realität die ich mir damals schuf. Ich gab mir unbewusst die Schuld im Sinne von: ICH GENÜGE NICHT. Ich bin nicht gut genug, um geliebt zu werden. Wenn ich so wäre, wie der Andere, würde ich auch geliebt. Wenn ich einen Job hätte, der Ansehen geniesst, würde ich angenommen, respektiert und für toll befunden werden. Und vieles mehr.

Die tatsächliche Realität: Es hatte NIE etwas mit mir zu tun. Der/die Anderen die mir das antaten, die mich nicht liebten etc. hatten selber ihre Geschichte, sie konnten es nicht besser. Vertraue darauf, dass gar nicht falsch an dir ist. Überlege dir: Jedes geborene Menschlein ist liebenswürdig! Mach dich nicht zur einzigen Ausnahme unter den Milliarden von Menschen :-) Du genügst! Du bist es, die/der diese Realität nicht zulässt.

„Lerne Dich zu verstehen. Es ist echt das Beste, was Du für Dich tun kannst!“
Jedem Menschen, dem es mit sich selber gut geht, macht die Welt etwas besser.

Auf meiner Facebook-Buch-Seite gibt es zu jedem Thema von oben Posts, in denen ich versuche zu beschreiben, wie die Gefühle zu Stande kommen: https://www.facebook.com/AndereSpielenNieEineRolle/

Auch bastle ich Videos zu verschiedenen Themen, die versuchen zu erklären, weshalb…

"Mein Spiegel und ICH" https://www.youtube.com/watch?v=JcyZbwZ0N8w

"Wenn Frauen zu sehr lieben" https://www.youtube.com/watch?v=_k2reN3KDio

"Weshalb Du genügen musst" https://www.youtube.com/watch?v=YnJ-5wmVMpQ
und noch mehr.

PS ca. im März erscheint mein 2tes Büchlein. Auch dieses trägt den Namen: Andere spielen nie eine Rolle auf dem Weg zu meinem ICH! Mit dem Untertitel: „Mein Spiegel und Ich“
13.02.2016/ie

"Perfekt-Sein"... die grausame Botschaft an DEIN Ich.

29.11.15

Magst Du darüber nachdenken? Magst Du das für Dich tun?

Dein „Perfekt-Sein-Müssen“ ist die grausame Botschaft an Dein „ICH“, dass Du, wenn Du bist, wie Du wirklich bist, NICHT GENÜGST.

Ist es das, was Du wirklich willst? Dir selber nicht genügen?

Lebst Du wirklich DEIN Leben? Tust Du das, was Du schon immer wolltest? Weisst Du, weshalb Du all das machst, was Du machst?

Deine Partnerschaft die Du lebst… ist es WIRKLICH gut so, wie es ist?

Wirst Du oft enttäuscht? Bist Du oft eingeschnappt, beleidigt und oder sauer?

Hast Du Angst vor dem Versagen?
Hast Du Angst vor dem Verlieren?
Hast Du Angst nicht zu gefallen?

Macht es Dir Angst, alleine in ein Restaurant zu gehen?
Mit wem streitest Du und weshalb?

Wie oft fühlst Du Dich müde und ausgelaugt? Glaubst Du, der Job hat Schuld?

Wer oder was hat Schuld an Deiner Situation?

Ist all Das wirklich Lebensqualität?
Alle diese Fragen… wie oft hast Du Dich dabei gefunden und hast Dich etwas erschrocken?

Alles was Dir fehlt, ist, dass Du Dich noch nicht verstanden hast. Nicht verstanden, dass alle Ängste von Deiner selber geschaffenen Realität kommen. Mit diesen „falschen“ Realitäten fingst Du an, als Du Kind warst und gabst ihnen im Verlaufe der Zeit immer mehr Nahrung. Dein eigenes Bild über Dein „Perfekt-Sein-Müssen“, dieses echt niemanden sonst interessiert, baust Du immer wieder um. Du forderst immer mehr von Dir! Denn Du verstehst nicht, dass all das was Du im Leben erreichst, Dich unmöglich anhaltend glücklich machen kann. Aus diesem Grund schraubst Du Deine persönlichen Ziele immer höher. Bis Du dem Nachrennen Deines Bildes so müde wirst, dass Du sehr traurig wirst und eventuell sogar in eine Depression gehst.

Wusstest Du, dass es extrem viele Arten von Depressionen gibt?

Wusstest Du, dass wenn Du regelmäßig Deine Aufgaben nicht erledigst, dass das schon Anzeichen einer Solchen sein können?

Persönlich kenne ich all dies selber auch. Respektive kannte ich. Ich brauchte 2 verschiedene Krebs-Arten, sonstige sehr gefährliche Krankheiten, bis ich verstehen konnte, dass ich das bin, die versucht sich zu töten. Mit der Frage, warum mache ich das und weitere mehr, fing ich mit dem Nachdenken an. Viele 100 Stunden nachdenken, weinen, lachen, schreien, schreiben, verhalf mir zu der heutigen extrem hohen Lebensqualität! Total frei, keine negativen Antworten zu obigen Fragen mehr. Heute behaupte ich, dass jeder Mensch, dem es mit sich selber gut geht, die Welt etwas besser macht.
Mein Bild über mein „Perfekt-Sein-Müssen“? Nicht mehr existent, es hat sich aufgelöst. Ich bin wie ich bin und es ist sehr gut so.

29.11.2015/ie

Du bist für Dich gemacht!

31.10.15

Lebst Du Dein Leben? 

Oder lebst Du das, was Du glaubst, dass Andere das wollen?

Weißt Du, was mit Dir passiert ist? Weißt Du, wer Du bist?

Wolltest Du so leben, wie Du es gerade tust?

WER BESTIMMT, WER WELCHES LEBEN ZU LEBEN HAT?

Ist das die Gesellschaft, die "Auswahl" meiner Eltern oder ein Gott?

Es sind Deine Entscheidungen, die zu dem Leben führten, das Du gerade lebst.

Als Du noch Kind warst, hast Du sehr viele Situationen persönlich genommen, gabst Dir oft die Schuld für eine Situation, Du zweifeltest damit an der Liebe Deiner Eltern und lebtest somit unbewusste oder auch bewusste Ängste! Als Kind sind wir auf die Liebe der Eltern und dem Umfeld angewiesen, denn diese gibt dem Kind die SICHERHEIT die es braucht, um sich frei und unbelastet zu entwickeln.

Das grösste GRUND-BEDÜRFNIS eines Menschen ist SICHERHEIT!

Um diese Ängste nicht fühlen zu müssen, entwickelten wir die unterschiedlichsten Strategien, wir kämpften mit dem um die Aufmerksamkeit, also die Liebe, unserer Eltern. Diese entwickelten Strategien sorgen dafür, dass sich das Kind Realitäten schafft wie zum Beispiel: "Ich muss sehr gut in der Schule sein, damit ich meinen Eltern gefalle!" (Sie mich lieben) "Dann werde ich ganz was tolles studieren, dann gefalle ich meinen Eltern gaaaanz bestimmt", "jetzt darf ich auf keinen Fall weinen, denn meine Eltern mögen das nicht und wenn ich das jetzt nicht tue, dann lieben sie mich," "meine Schwester ist viel hübscher wie ich, deshalb lieben meine Eltern sie mehr wie mich!"
Unter dem Strich, sind das IMMER geschaffene Realitäten, die mir sagen: "ICH GENÜGE NICHT!" Immer verbiegt sich das Kind in einer Art und Weise, immer mit dem Ziel: ZU GEFALLEN.
Diese selber geschaffenen Realitäten nehmen wir mit ins Erwachsene Leben und machen unbewusst genau so weiter.

Diese "alte" Angst bestimmt nun, was du für Entscheidungen triffst, die dir das eigene Bild für das PERFEKT-SEIN wollen schickt. Es ist echt unglaublich, was diese Angst mit uns macht! Jeden, wirklich jeden Tag steuert sie uns! Jeden Tag sind wir dabei zu vergleichen, zu werten, Bilder zu schaffen, die nichts mit der tatsächlichen Realität zu tun haben etc.

Klar, jetzt kommt meine Lieblings-Botschaft: "DAS GEILSTE, WAS DIR IN DEINEM LEBEN PASSIEREN KANN, IST, DICH ZU VERSTEHEN!
Niemals kann es ein Fehler sein, Mensch zu sein! DU GENÜGST!

Und vergiss nie: Wir leugnen, dass wir leugnen. Wir leugnen so viel, dass wir uns unsere Lügen selber glauben. Glauben müssen.

27.09.2015/ie auf Facebook

"Zufriedenheit ist Charakter-Sache"

19.09.15

Dies sagte mir, vor Jahren, eine ältere Frau.

Ein ganz klares NEIN dazu!

Zufriedenheit ist ein Gefühl. Schließlich ist es auch nicht Charaktersache zu lieben, zu hassen und Angst zu haben.

„Du musst dankbar sein!“ Dies geht ins gleiche Thema. Auch Dankbarkeit ist ein Gefühl und kann nicht befohlen werden. Auch wenn wir in der Logik schon verstehen, dass wir hier, in unseren Ländern, alles haben, und noch viel mehr, was wir zum Leben brauchen, ist es sehr, sehr vielen Menschen nicht möglich, diese Dankbarkeit zu fühlen.
Um die totale Zufriedenheit fühlen zu können, müssen erst die eigenen Ängste verstanden werden. So viele Ängste sind in uns, deren wir uns nicht bewusst sind. Wie? Glaubst Du eventuell nicht?

Was für Dinge sind Dir wichtig? Was sind Deine Ziele?
Bist Du für Dich ok, wenn Du schlank bist, wenn Du schön bist, wenn Du alles weißt, wenn Du viel Geld hast, wenn Du eine Top-Position in Deiner Firma hast, wenn Du Dir endlich Dein Traumauto kaufen kannst, wenn Du von vielen Menschen bewundert wirst, wenn Du einen schönen und gescheiten Partner hast, wenn Dein Haushalt immer tip top ist, Du die beste Mutter der Welt bist?

Und Du glaubst eventuell, Du hast keine Ängste? Warum sind denn all die erwähnten Dinge, und noch mehr, so wichtig?
Du hast Versagens-Ängste, du hast Angst, nicht zu gefallen. DU GENÜGST NICHT!

Erst wenn Du diese Mechanismen bei Dir verstehen kannst, und sich somit Dein eigenes Bild über das Perfekt-Sein-Müssen auflöst, ist die unendliche Zufriedenheit fühlbar.

Schaffe Dir den Raum, den Du dazu brauchst. Ja, es macht Angst. In diesem Raum kommen schlechte Emotionen hoch. Lasse sie zu, denn was es auch immer ist… Du hast bis heute überlebt, es wird Dich nicht töten. Es ist gar nichts falsch an Dir, denn Du genügst!

23.08.2015/ie